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Umwelt
Wer mit Holz heizt, heizt im Kreislauf der Natur. Holz ist ein nachwachsender,
einheimischer Energieträger.
Er gilt bei der heutigen Verbrennungstechnik als umweltfreundlich.
Wenn Holz verbrennt, setzt es gleich viel Kohlendioxid CO² frei,
wie wenn es im Wald vermodert.
Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Öl und Gas trägt
Holz nicht zum Treibhauseffekt bei. Trotz dieses Vorteils werden heute
lediglich rund 1.6% des gesamten Energieverbrauchs der Schweiz durch
Holz abgedeckt.
Das in unseren Wäldern produzierte Holz würde problemlos
eine Verdoppelung der genutzten Energieholzmenge erlauben. Diese Unternutzung
schadet auch dem Wald.
Nebenbei: «Holz läuft nicht aus und provoziert keine Kriege!»
Heizen im Kreislauf der Natur

Holzöfen sind keine Abfallschlucker
Auch mit dem besten Ofen können Sie die Umwelt belasten, wenn
Sie unsachgemäss feuern. Verwenden Sie nur naturbelassenes, unbehandeltes
und trockenes Holz. Brennholz sollte mindestens 2, besser 3 Jahre
wetter-geschützt, an der frischen Luft gelagert sein. Verboten
ist das Verbrennen von Spanplatten, gebeiztem oder gar beschichtetem
Holz. Holzbriketts dürfen keine Bindemittel enthalten. In Holzfeuerungen
dürfen weder Abfälle aus dem Haushalt noch Möbel oder
Holzabfälle von Baustellen verbrannt werden. Die Verbrennung
von behandeltem Holz oder von Abfällen kann Dioxin erzeugen!
Die Asche eignet sich als Dünger für den Garten. Auch deshalb
sollte nur geeignetes Holz verwendet werden.
Behaglichkeit Strahlungs- kontra Konvektionswärme
(Strömungswärme)
Man unterscheidet zwei verschiedene Arten von Wärmeübertragung,
nämlich die Strahlung und die Strömung.
Bei der ersten wird die Wärme in Form von Strahlung von der Ofenoberfläche
direkt abgegeben. Diese Wärme wird vom Menschen als besonders
behaglich und wohltuend empfunden, vergleichbar mit der wärmenden
Wirkung der Sonnenstrahlen.
Bei der Konvektion wird die Luft erwärmt, so dass sich die Raumtemperatur
erhöht. Die warme Luft steigt auf und verteilt sich im Raum.
Die Luft zirkuliert, transportiert Staub und trocknet aus. Allergiker
können empfindlich darauf reagieren.
Feinstaub
Das Thema Feinstaub führt immer wieder zu Diskussionen, welche
Interessierte und Kunden gleichermassen verunsichern. Darum liegt
es uns am Herzen, Ihnen die Feinstaub-Problematik aus unserer Sicht
darzulegen.
Die Holzenergie wird aufgrund der Feinstaub-Emissionen zu Unrecht
pauschal verureilt. Die vielen Vorteile wie zum Beispiel einheimisch,
nachwachsend, unabhängig, sicher, preisstabil etc. werden oftmals
übersehen.
Dabei tragen folgende Gründe schwergewichtig zur Feinstaub-Emission
durch energetische Holznutzung bei:
Es stehen sehr viele Anlagen (Grossfeuerungen wie auch Kleinholzfeuerungen)
mit ungenügendem Wirkungsgrad und schlechter Verbrennung in Betrieb
oder werden immer noch verkauft. Des Weiteren zeigen importierte Billigprodukte
oft sehr schlechte Emissionswerte und die Anlagen werden nicht korrekt
betrieben.
Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz
Holzenergie Schweiz hat ein Qualitätssiegel entwickelt, welches
die Installation von guten Anlagen fördern soll. Die Kriterien
sind die Emissionen und der Wirkungsgrad. Schon jetzt schneiden moderne
und richtig betriebene Holzheizungen bezüglich der Emissionen
um einiges besser ab als der Druchschnitt der heute
installierten Anlagen. Bei der Festlegung neuer Grenzwerte wird das
Qualitätssiegel, respektive
die Typenprüfung von Holzenergie Schweiz mit Sicherheit zum Massstab
für gute und effiziente Produkte.
Unsere Produkte besitzen entweder das Qualitätssiegel von Holzenergie
Schweiz oder sie unterschreiten die entsprechenden Feinstaubwerte
massiv.
Feinstaubfilter
Feinstaub- oder Partikelfilter werden zukünftig vor allem bei
grösseren Anlagen und bei individuellen (z.B. offene Feuerstellen),
nicht typengeprüften Feuerungen, zum Thema. Bei der Kleinholzfeuerung
ist eine generelle und wirtschaftlich vertretbare Lösung noch
nicht in Sicht.
Technik
Qualitätsstandard
Wir führen ausnahmslos Markenprodukte von namhaften Herstellern.
Folgende Vorzüge sind bei uns Standard:
> Feuerungstechnik
Neuste Verbrennungstechnik, die die gültigen Abgasnormen zum
Teil massiv unterschreitet. Wir verwenden hochwertige Produkte mit
zum Teil garantiertem Wirkungsgrad bis über 85% (EMPA geprüft)
mit Vhe-Zertifikat.
> Scheibenbespülung
Darunter versteht man die Technik, die wesentlich dazu beiträgt,
dass die Glastüre des Ofens sauber bleibt und Sie die ungetrübte
Sicht auf das Feuer geniessen können.
Erreicht wird dies durch ein ausgeklügeltes Luftführungssystem,
in dem vorgewärmte Luft (Sekundärluft) hinter dem Keramikglas
der Feuertüre einen Luftvorhang bildet, damit allfälliger
Rauch von der Scheibe ferngehalten wird.
> Verbrennungsluftzufuhr für Minergie-Häuser
Bedingt durch die absolute Dichtigkeit dieser Gebäude und den
Einsatz von Heizsystemen mit kontrollierter Be- und Entlüftung
der Räume, ist der Einsatz der bisherigen Cheminée-, Cheminéeofen-
und Kachelofentechnik nicht mehr möglich. Es werden Feuerstellen
benötigt, die dem Raum keine Luft entziehen.
Wir haben diverse Produkte verschiedener Anbieter von Cheminées
und Öfen im Sortiment, die über direkte Verbrennungsluftanschlüsse
verfügen und somit raumluftunabhängig betrieben werden können.
Wärmebedarf und Heizwert
> Wärmebedarf Einfamilienhaus
Neu erstellte, normale Einfamilienhäuser: 46 kW
Niedrigenergiehäuser: 24 kW
Minergie-Einfamilienhäuser: 0.54 kW
> Heizwert von Holz
Grob gesagt, hat 1 kg Holz einen Heizwert von rund 4.2 kW. Wenn man
nun mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 75% rechnet, erzeugt
dieses kg Holz gut 3 kW Wärme.
> Welche Öfen und Cheminées sind sinnvoll?
Welche Eigenschaften sind gefragt?
Geringe Wärmeabgabe pro Stunde (Heizleistung)
Sauberer Betrieb bei geringer Leistung, das heisst mit wenig
Holz und kleinem Feuer soll die Verbrennung
vollständig sein und die Scheibe sauber bleiben.
Wärmespeicherung: Der Ofen soll nicht mehr als 13
kW/h abgeben, dafür dies über längere Zeit.
> Könnte ein modernes Haus nicht nur durch
einen einzigen Ofen im Wohnbereich beheizt werden?
Doch, unter bestimmten Voraussetzungen wäre dies sogar eine sehr
preiswerte Lösung. Sie müssten lediglich bereit sein, je
nach Wärmebedarf Ihres Hauses zwischen 1 und 4 Ster Holz im Jahr
zu verbrennen. (1 Ster Holz entspricht ca. 1 m³).
Das bedeutet: Ein bis höchstens, wenn es mal sehr kalt ist, zwei
Mal feuern pro Tag. Und bei Ferien-abwesenheit? Vergessen Sie das
Feuern. Ein derart wärmegedämmtes Haus kühlt in einer
Woche nur unwesentlich ab. Mehr Informationen geben wir Ihnen gerne
in einem persönlichen Gespräch. |
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